Aktuelles


Treffen des Arbeitskreises Begleiteter Umgang Berlin

   

    23.08.2010 09.00 Uhr bis 11.00 Uhr Caritas - EFB Charlottenburg
    05.10.2010 09.00 Uhr bis 11.00 Uhr trialog e. V.; Stephanstr. 66
    15.11.2010 09.00 Uhr bis 11.00 Uhr SEHstern e. V.; Parkstr. 69 (Weißensee)
         



Fachtagung

"Vom mitwirkungsbereiten Dritten zur gewachsenen Hilfeform

Selbstverständnis des Begleiteten und beschützten Umgangs"



Fachtagung des Arbeitskreis Begleiter Umgang Berlin



am 03.11.2010 in Berlin

09.30 bis 16 Uhr


Auf dem GLS Campus
Kastanienallee 82
10435 Berlin (Prenzlauer Berg)
http://www.gls-sprachenzentrum.de



Infos und Anmeldung über:

Frau Benseddik

E-Mail: benseddik@trialog-berlin.de

Fax: 030 / 45 49 16 77

Trialog e.V Projekt Profil

zu Händen Frau Benseddik

Tegeler Straße 40

13353 Berlin

Tagungspreis 20 € / 30 €




Neuer Sprecherrat gewählt

Der Arbeitskreis Begleiteter Umgang Berlin hat am 09.03.2010 turnusgemäß einen neuen Sprecherrat gewählt.

Gewählt wurden Daniela Benseddik (Trialog e.V.), Ute Wilmes (SEHstern e.V.) und Peter Thiel (Kinderland e.V.), der auch schon dem alten Sprecherrat abgehörte.

Die Geschäftsstelle des Arbeitskreises wird beim Träger SEHstern e.V. eingerichtet.

Der neue Sprecherrat bedankt sich bei den ehemaligen Sprecherratsmitgliedern Heike Lexow und Waltraud Viet für die von ihnen langjährig geleistete engagierte Arbeit.


Fachgespräch "Bikulturelle Familien im Begleiteten Umgang"

11.09.2007 in Berlin  Wedding             
Veranstaltung der Bundesarbeitsgemeinschaft Begleiteter Umgang e.V und des Arbeitskreises Begleiteter Umgang Berlin

Moderator: Thomas Hegemann

       

Artikel über BU - Fachgespräch am 11.09.07 von Thomas Matthäus

Am 11.09.07 fand auf Einladung der Bundesarbeitsgemeinschaft Begleiteter Um-gang e.V. (BAGBU e.V.) in Kooperation mit dem Arbeitskreis Begleiteter Umgang Berlin  ein Fachgespräch mit dem Thema: Bikulturelle Familien im Begleiteten Umgang statt.
Als Tagungsort diente das Restaurant „Laluz“ in den Osramhöfen in Berlin Wed-ding. Unterbrochen von einem vorzüglichen Mittagsbuffet fand der fachliche Dia-log in einer angenehm entspannten Atmosphäre statt.
Als Referent konnte Dr. med. Thomas Hegemann vom Institut für Systemische Therapie und Organisationsberatung gewonnen werden, unter dessen Leitung ein anregender und informativer Austausch gewährleistet wurde.
Mit einer Teilnehmerzahl von über 40 Teilnehmern konnte ein träger- und städ-teübergreifender Dialog initiiert werden unter der Prämisse:
Wie können wir gleichzeitig klar und respektvoll sein?
Der Referent brachte seinen großen Erfahrungsschatz im Umgang mit bikulturellen Familien mit ein und konnte so einen lebendigen, an praktischen Beispielen orientierten Einblick in wesentliche Aspekte der Arbeit mit Menschen gerade aus nichteuropäischen Kulturkreisen geben.
Neben der theoretischen Vorstellung von Methoden der Konfliktmoderation bei verstrittenen interkulturellen Paaren wurde intensiv im Plenum diskutiert und in Kleingruppen gearbeitet.
Ein Kernpunkt des Gesprächs war die Schwierigkeit des Ausbalancierens zwi-schen den kulturellen Werten eines Klienten und den Anforderungen unserer Rechtsordnung und unserer Auftraggeber. In diesem Zusammenhang fand ich die Bestärkung einer professionellen Haltung, die sich auf die rechtlichen Bedingungen unserer Kultur stützt und zur Bedingung einer gemeinsamen erfolgreichen Arbeit macht, sehr hilfreich, d.h. den Hinweis, dass ich mich im Gespräch nicht auf eine konfrontative Gegenüberstellung kultureller Werte einlasse, sondern dass ich eine Position vertreten kann, wie: das Gesetz verlangt, dass wir den Umgang so organisieren oder: mein Auftraggeber lässt mir hier keinen Spielraum für eine Modifizierung der Bedingungen, unter denen das gemeinsame Elterngespräch stattfinden kann usw.
Besonders haften geblieben ist mir der Begriff der „authentischen Naivität“, der eine Sichtweise bezeichnet, die an einem offenen Dialog mit der anderen Kultur interessiert ist und im Gespräch an eben diese speziellen kulturellen Besonderheiten des Gesprächspartners anknüpft und damit eine Ebene des grundsätzlichen Verstehens schafft, die als Basis für die Klärung strittiger Themen Vorrausetzung ist.
Die wiederholte direkte Ansprache des Dozenten an das Publikum sorgte für eine lebendige Stimmung und gepaart mit dem profunden Fachwissen für eine gelungene, lehrreiche Veranstaltung, deren Anregungen bereits direkt in meine Arbeit mit Klienten aus dem nordafrikanischen Raum geflossen sind.

       

Literaturempfehlung:
T.H. (2004) Interkulturelle Kompetenz in Beratung und Therapie; in: Radice von Wogau J., Eimmermacher H. & Lanfranchi A. (Hrsg.) Therapie und Beratung von Migranten; Beltz: Weinheim




3. Berliner Fachgespräch - Dokumentation
Das 3. Berliner Fachgespräch "Begleiteter Umgang" fand am 12.05.2006 statt. 120 Fachkräfte von öffentlichen und freien Trägern, Gericht und Senat beteiligten sich in einer großen Vortragsrunde und in den anschließenden spezifischen Arbeitsgruppen an einer regen Diskussion über das Angebot "Begleiteter Umgang". An dieser Stelle vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und an alle, die dem Fachgespräch zu seinem Erfolg verhalfen.

Dokumentation
Es besteht die Möglichkeit, alle Beiträge auf unserer Registerseite "Dokumentationen" als PDF-Datei herunterzuladen.

                      



Kontakt:arbeitskreis.begleiteterumgang@berlin.de

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